
U21 unterliegt auch Salem
„Und täglich grüßt das Murmeltier“ – so lautet Woche umd Woche das Motto für die U21 des FC 08 Villingen. Auch im achten Spiel gingen die jungen 08er gegen Rot-Weiß Salem am Ende als verdienter als Verlierer mit 1:2 vom Platz.
Auch wenn die jungen 08er abgeschlagener Tabellenletzter sind, ist eines auffallend: Es fehlt nicht viel und am Ende stehen meistens nur knappe Niederlagen auf dem Papier. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass die U21 von Spielertrainer Frederick Bruno am Ende zuletzt immer ohne etwas Zählbares dastand. Und so beträgt der Rückstand auf das potentiell rettende Ufer jetzt 12 Punkte. Rechnerisch zwar immer noch möglich, aber nicht realitisch.
Dabei hat die U21 das Spiel vor allem in der 1. Halbzeit verloren. Bereits in der 11. Minute besorgte Esref Su das 0:1. Nach dem 0:2 durch Cakiqi konnten die Salemer mit einer komfortablen Führung in die Pause gehen. Doch ein Platzverweis für eben jenen Torschützen Cakiqi in der 49. Minute ließ die Partie dann doch noch mal spannend werden. Der FC 08 drängte jetzt auf den Anschlusstreffer und erzielte diesen noch rechtzeitig in der 73. Spielminute durch Kevin Laatsch.
Doch in der Schlussphase zeigte sich mal wieder, dass die U21 – wie schon so oft in dieser Saison – es einfach zu wenig schafft, Torchancen in Tore umzumünzen. Es fehlt an Effektivität und Kaltschnäuzigkeit. Am Ende siegten die Gäste verdient mit 2:1 und sammelten wertvolle Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.
FC 08-Geschäftsführer Sport, Marcel Yahyaijan, hatte am Ende dennoch ein paar tröstende und aufmunternde Worte parat und betonte den Charakter der U21 als „Ausbildungs- und Fördermannschaft“. Und Yahyaijan weiter: „Wir haben diese Saison schon einige U19-Spieler eingebaut und entwickelt. Wir sind hier auf einem sehr guten Weg.“
Tore: 0:1 Su (11.), 0:2 Cakiqi (36.), 1:2 Kevin Laatsch (73.)
Schiedsrichter: Tim Walter (Schwanau).
Rote Karte: Cakiqi (Salem /49.)
Zuschauer: 120

Auch Kevin Ehmann im Tor der U21 konnt das 1:2 gegen Rot-Weiß Salem nicht verhinder.